© 2016/17 - Bürgerinitiative Klein Leuthen bewahren
KLEIN LEUTHEN BEWAHREN

Das Landschaftsschutzgebiet

Das Landschaftsschutzgebiet  “Groß Leuthener See / Dollgensee” ist anmutig, still und unverbraucht. Eiszeitliche Grund- und Endmoränen wechseln einander ab und verbinden in leichtem Schwung die Wasserflächen, Fließe, Äcker, Wiesen und Wälder. Die Fließe gehören zum Rinnensystem des Schwielochsees. Das Gebiet ist dünn besiedelt, die Siedlungen besetzen die tiefer liegenden Bereiche; Kirchen – etwa in Leibchel und Groß Leuthen – markieren Höhen. Die Landschaft um Klein Leuthen ist unzerschnitten, weite Blicke öffnen sich in das Landschaftsschutzgebiet hinein oder aus diesem hinaus in die umliegenden Landschaftsräume. Das Landschaftsschutzgebiet wurde mit Beschluss des Rates des Bezirks Cottbus vom 24.04.1968 eingerichtet und umfasst rund 835 Hektar. Es zählt damit zu den kleineren Schutzgebieten und ist vor allem von Landwirtschaftsflächen umgeben, die intensiv genutzt werden. Es wird von den namensgebenden Seen und den zu ihnen gehörenden Fließen, aber auch von zahlreichen Feucht- und Waldgebieten geprägt. Dem Gebiet kommt eine wichtige Erholungsfunktion zu, es beheimatet aber zugleich eine große Anzahl verschiedener Biotope mit reichhaltiger Flora und Fauna. Im südöstlichen Teil des Landschaftsschutzgebietes befindet sich das Naturschutzgebiet Dollgener Grund.  Der Dollgener Grund ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Er ist zum  Schutz  und zur Bewahrung seltener Lebensräume sowie bedrohter Tier- und Pflanzenarten als Flora-Flora-Habitat-Gebiet (FFH) ausgewiesen. In unmittelbarer Nähe des Landschaftsschutzgebiets befindet sich außerdem das FFH-Gebiet Teufelsluch. In etwas größerer Entfernung schließen sich die Schutzgebiete Schwielochsee und das Biosphärenreservat Spreewald an. Das LSG gehört zum Ostbrandenburgischen Heide- und Seengebiet, das vor allem von der Weichseleiszeit geprägt wurde. Zu den Störchen und Kranichen, zu Schwarzspecht, Fischotter und der streng geschützten Rohrdommel sind im LSG folgende geschützte Pflanzen nachgewiesen: Rotes Waldvöglein Breitblättriges Knabenkraut Keulen-Bärlapp Großes Zweiblatt Breitblättrige Stendelwurz Sumpfporst Prachtnelke Rundblättriger Sonnentau Langblättriger Sonnentau
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KLEIN LEUTHEN BEWAHREN

Das

Landschaftsschutzgebiet

Das Landschaftsschutzgebiet  “Groß Leuthener See / Dollgensee” ist anmutig, still und unverbraucht. Eiszeitliche Grund- und Endmoränen wechseln einander ab und verbinden in leichtem Schwung die Wasserflächen, Fließe, Äcker, Wiesen und Wälder. Die Fließe gehören zum Rinnensystem des Schwielochsees. Das Gebiet ist dünn besiedelt, die Siedlungen besetzen die tiefer liegenden Bereiche; Kirchen – etwa in Leibchel und Groß Leuthen – markieren Höhen. Die Landschaft um Klein Leuthen ist unzerschnitten, weite Blicke öffnen sich in das Landschaftsschutzgebiet hinein oder aus diesem hinaus in die umliegenden Landschaftsräume. Das Landschaftsschutzgebiet wurde mit Beschluss des Rates des Bezirks Cottbus vom 24.04.1968 eingerichtet und umfasst rund 835 Hektar. Es zählt damit zu den kleineren Schutzgebieten und ist vor allem von Landwirtschaftsflächen umgeben, die intensiv genutzt werden. Es wird von den namensgebenden Seen und den zu ihnen gehörenden Fließen, aber auch von zahlreichen Feucht- und Waldgebieten geprägt. Dem Gebiet kommt eine wichtige Erholungsfunktion zu, es beheimatet aber zugleich eine große Anzahl verschiedener Biotope mit reichhaltiger Flora und Fauna. Im südöstlichen Teil des Landschaftsschutzgebietes befindet sich das Naturschutzgebiet Dollgener Grund.  Der Dollgener Grund ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Er ist zum  Schutz  und zur Bewahrung seltener Lebensräume sowie bedrohter Tier- und Pflanzenarten als Flora-Flora-Habitat-Gebiet (FFH) ausgewiesen. In unmittelbarer Nähe des Landschaftsschutzgebiets befindet sich außerdem das FFH-Gebiet Teufelsluch. In etwas größerer Entfernung schließen sich die Schutzgebiete Schwielochsee und das Biosphärenreservat Spreewald an. Das LSG gehört zum Ostbrandenburgischen Heide- und Seengebiet, das vor allem von der Weichseleiszeit geprägt wurde. Zu den Störchen und Kranichen, zu Schwarzspecht, Fischotter und der streng geschützten Rohrdommel sind im LSG folgende geschützte Pflanzen nachgewiesen: Rotes Waldvöglein Breitblättriges Knabenkraut Keulen-Bärlapp Großes Zweiblatt Breitblättrige Stendelwurz Sumpfporst Prachtnelke Rundblättriger Sonnentau Langblättriger Sonnentau